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Verein für Heimatgeschichte Nagold e.V.
 

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Interessengruppe "Altensteigerle" im Verein für Heimatgeschichte Nagold e.V.

Ein Denkmal für das "Altensteigerle"

Die Bahnlinie Nagold-Altensteig, die erste öffentliche Schmalspurbahnlinie Württembergs, wurde am 29. Dezember 1891 eröffnet und im Jahre 1967 eingestellt. Das "Altensteigerle", von den Einheimischen liebevoll auch "Rütschle" genannt, bleibt im Gedächtnis der Menschen verankert und weckte den Wunsch nach einem Denkmal.

Die Interessengruppe „Altensteigerle“ besteht seit 1998 und ist angesiedelt im Heimat- und Geschichtsverein Altensteig e.V.. 1999 wurde die Idee geboren, einen interkommunalen Lehrpfad entlang der ehemaligen Bahntrasse zwischen Nagold und Altensteig mit jeweils einer größeren Denkmalstation in Nagold und in Altensteig zu erstellen. Die Nagolder „Fraktion“ der Interessengruppe „Altensteigerle“, seit 2003 im Verein für Heimatgeschichte Nagold e.V. beheimatet, hat bisher über 4000 Arbeitsstunden für die Freilichtanlage geleistet und zahlreiche Renovierungsarbeiten und Ankäufe getätigt.

In Nagold entsteht die museale Freilichtanlage neben dem Viadukt an der ehemaligen Bahntrasse entlang der Lindachstraße. Ursprünglich wurde das Denkmal an der früheren Bahntrasse zwischen der Lindachstraße und der Waldach errichtet; nach Baubeginn der Landesgartenschau im Riedbrunnen wurde der Standort auf die andere Seite der Lindachstraße verlegt, um die Geländegestaltung zu optimieren.

Das Altensteigerle-Denkmal wird für die Bürger und Besucher Nagolds errichtet; es stellt einen Beitrag zur Stadtgeschichte dar und ist vom Verein, der Landesgartenschau Nagold 2012 GmbH und der Stadt Nagold als Attraktion für die Landesgartenschau 2012 und als Daueranlage gedacht.

Eine kleine Chronik des Altensteigerle-Denkmals

1998  Die Interessengruppe „Altensteigerle“ wird als Teil des Heimat und Geschichtsvereins Altensteig gegründet.
1999 Die Idee entsteht, einen interkommunalen Lehrpfad entlang der ehemaligen Bahntrasse zwischen Nagold und Altensteig zu erstellen. Das Signalhäuschen am ehemaligen Bahnübergang an der Haiterbacher Straße wurde grundlegend renoviert. Darüber hinaus wurden die drei Brückenköpfe an der Waldach und dem Waldachkanal freigeschnitten.
2003 Die Nagolder Gruppe ist jetzt Teil des Vereins für Heimatgeschichte Nagold. Es finden die ersten Verhandlungen zwischen dem Verein und der Stadt Nagold über das geplante Projekt, eine museale Freilichtanlage zur Erinnerung an die ehemalige Schmalspurbahn - das „Altensteigerle“ - zu realisieren, statt. Zahlreiche größere Hürden können überwunden werden.
2006 Die Trasse zwischen der Lindachstraße und der Waldach wird vorbereitet und ein Großteil der Schienen verlegt.
2007

Vereinsmitglieder starten eine Aktion für Sponsoren und Spenden. 
Es folgt der Einbau der Rollbockgrube und die Aufstellung der beiden renovierten Wagen und des Signals. Wegen der Durchführung des Wettbewerbs zur Landesgartenschau und der Abstimmung mit der Stadt ruht die Baustelle danach.

2008

Das geplante Altensteigerle-Denkmal wird in die Landesgartenschau aufgenommen. Die Ausgestaltung des Geländes erfolgt im Einvernehmen mit den Planern.
Der Schmalspurniederbordwagen von der Dampfbahn Furka Bergstrecke aus der Schweiz wird vom Güterbahnhof zum Denkmal disloziert. Anschließend werden umfangreiche Renovierungsarbeiten vorgenommen.
An dem gedeckten Normalspur-Güterwagen G 10 Cassel werden innen weitere Renovierungsarbeiten vorgenommen.
Die Weichenmechanik wird installiert.
Die zwei bereits vorhandenen Rollböcke aus Wernigerode im Harz werden zu ca. 70 % fertiggestellt.
In Kornwestheim wird eine preußische Y-Speichen-Achse abgeholt und aufgearbeitet.
Das bereits aufgestellte Signal in der Nähe der Waldach wird fertig restauriert.

2009 Am Denkmal selbst wird nicht weiter gebaut. Zahlreiche kleinere Arbeiten am Denkmal werden ausgeführt wie Reinigung der Trasse und Befreiung von Unkraut und Gras. Gegenstände werden aufgearbeitet, die möglicherweise später in das Denkmal integriert werden können.
2010 Einigung mit der Stadt und der Landesgartenschau GmbH über die Verlegung des Denkmal-Standorts auf die andere Seite der Lindachstraße, wo Ausbaumöglichkeiten bestehen.
2011 Im Februar beginnt die Umsetzung des Denkmals auf die neue Trasse und der Weiterbau der Anlage.

Kontaktaufnahme:

Dr. Roland Bühlmaier, Thomas-Mann-Str. 4, 72202 Nagold,
Tel.: 07452/1733 oder Judith Bruckner

Spenden für das Projekt können auf eines der Vereinskonten
überwiesen werden, Stichwort: „Altensteigerle-Denkmal“

 

Fotogalerie "Altensteigerle"

Ehemalige Bahntrasse in Nagold: Original und Restaurierung

Verlegen der Schienen und Einschottern

 3 Waggons der Realp-Furka-Bahn werden 2005 in der Schweiz abgeholt

Der G 10 Waggon wird abgeholt und restauriert

Die Lokomotive Kö II wird 2005 in Tübingen abgeholt und restauriert.

Das Denkmal in Ebhausen (Interkommunaler Lehrpfad entlang der Bahntrasse)

Die Trasse im Jahr 2009

Das Modell für die neue Trasse 2010

Die Umsetzung des Denkmals auf die neue Trasse 2011

Fotos von Dr.  Roland Bühlmaier, Jürgen Renz u.a. , Nagold